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Rehkitzrettung

 

Drohnen als fliegende Helfer bei der Kitzrettung:

 

 

Ob zur Ernte, Kitzrettung oder zur Vorbereitung der Drückjagd: Was vor wenigen Jahren noch Forschungsprojekt war, ist jetzt fast schon Revieralltag: der Einsatz von Drohnen.


 DIE NUTZUNG DER DROHNEN ZUR KITZRETTUNG

Die Frühjahrsmahd fällt zusammen mit der Brut- und Setzzeit vieler Wildtiere, die in Wiesen und Grünroggen ihren Nachwuchs sicher wähnen. Sie sind der Gefahr des Mähwerks ausgesetzt. Gemeinschaftliche Kitzrettungen sind aufgrund der Kontaktverbote durch die Coronakrise nur eingeschränkt möglich. In diesem Fall können Drohnen helfen. In Kombination mit Infrarot- und Wärmebildtechnik können sie Jungtiere auf großen Flächen lokalisieren.

SICHERER ALS VERGRÄMUNGSMETHODEN

Die moderne Technik der Drohnen schafft einen reellen Vorteil gegenüber der Suche mit und ohne Hund und bietet mehr Sicherheit als reine Vergrämungsmethoden. Solange es noch nicht zu warm ist, zeichnen sich die kleinen Kitzkörper auf den Infrarot-Bildern deutlich vom kühleren Gras ab. Am Boden beurteilt man die hellen Flecken auf dem Bildschirm. Dann schickt man einen der Helfer los, wenn wir etwas entdecken, um zu überprüfen, ob dort tatsächlich ein Kitz vor den todbringenden Messern des Mähers gerettet werden muss.

 

PLANUNG IST ALLES

 Es wichtig, dass wir unser Einsatzgebiet für die Kitzrettung vorher genau studieren und eine Flugroute planen können. Wir wollen die wenigen Stunden nach Sonnenaufgang optimal nutzen, bevor es für die Technik zu warm wird und jeder Maulwurfshügel zu leuchten beginnt. 

 Die Suche nach Rehkitzen ist aber nicht die einzige jagdpraktische Anwendung, für die sich so ein Fluggerät eignet:

 Wildschäden im Weizen, Mais oder anderen hohen Kulturen lassen sich dank der Drohnen ebenfalls dokumentieren, ohne dass man die Felder dafür betreten müsste. Wie bei der Kitzsuche wird das Feld dafür in einigen Metern Höhe mit der Drohne überflogen, Aufnahmen werden jedoch mit einer normalen Kamera gemacht.


Drohneneinsatz zu Corona-Zeiten

Bei der Rehkitzrettung mit der Drohne muss nach dem Deutschen Jagdverband (DJV) folgende Regeln eingehalten werden:

 

  • Das Team aus Drohnenpilot und Wildbeobachter müssen völlig getrennt vom 2-köpfigen Tierrettungsteam arbeiten
  • Die Mitglieder beider Gruppen müssen jeweils den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten.
  • Die beiden Teams halten vor, während und nach dem Einsatz ausschließlich Kontakt über Telefon oder Funk.

 

 

 

 


 

 

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